Praxis-Tipp: Helmreinigung ohne großen Aufwand

Ihr kennt das bestimmt: Gerade hat man ihn gefunden, den Flow und die Strecke. Kurve um Kurve gehen die Knie weiter runter, die Sonne scheint und es ist schön warm. So fährt man also unschuldig vor sich hin und lässt den Blick ein wenig in der Umgebung schweifen. 

Plötzlich passiert es: Etwas kleines, Schwarzes kommt ins Sichtfeld und der unwürdig aussehende Versuch, im letzten Moment Ninja-artig auszuweichen, scheitert selbstverständlich. Mit einem lauten <<Pock>> hört man es am Visier einschlagen. Wenn man nun die Augen wieder öffnet, die sich – wenig Ninja-mäßig – aus Reflex geschlossen haben, sieht man rot. Und gelb. Und schwarz. Jetzt nur nicht mit dem Handschuh drüber wischen, sonst verteilt man den Glibber bloß über das ganze Visier. Wenigstens war es überhaupt unten.

Ist mir natürlich am Wochenende passiert. Und weil es wahrscheinlich vielen von Euch auch so geht, habe ich mir gedacht, dass ich Euch mal zeige, wie ich total unkompliziert und ohne teure Reiniger meinen Helm anschließend wieder sauber bekomme. Denn ich persönlich hasse es wie die Pest, wenn meine Sicht beeinträchtigt ist.

Überall Fliegen… Bah!

Zuerst einen Lappen mit warmem Wasser befeuchten.

Den Lappen über das Visier legen und glatt streichen.

Bei starker Verschmutzung den Helm kurz unter heißes Wasser halten. Wichtig: Vorher sämtliche Belüftungen schließen, damit nix in den Helm läuft.

Einen kurzen Moment einwirken lassen. Ein bis zwei Minuten sollten vollkommen reichen.

Nach kurzer Einwirkzeit den Lappen kurz auswaschen und den Helm damit sauber wischen.

Trocken reinige ich mit Küchenrolle, da die nicht fusselt.

Helm dabei gut festhalten.

Tada, schon fertig. Wer jetzt noch mag, geht zusätzlich mit einem Spritzer Fensterreiniger über das Visier. Mit Küchenrolle verteilen, 10 Sekunden einwirken lassen und wieder mit Küchenrolle trocknen. So bleibt das Visier länger sauber und je nach Reiniger sogar mit Abperleffekt. Den Helm lasse ich immer leicht geöffnet und verstaue ihn auch so im Schrank. So kann Schweiß und Feuchtigkeit noch leichter entweichen.

Ist auch innen drin oder an der Visierarretierung was feucht geworden, kann man das Visier auch abnehmen und den Helm trocknen lassen.

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