This bike was born on the racetrack.

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Viele – darunter auch ich – haben sich vergangene Woche in Köln gefragt, wo denn am Stand von Yamaha die neue R6 steht. Ein zwei Wochen zuvor erschienenes kurzes Teaservideo ließ darauf schließen, dass Yamaha im Bereich der Supersportler ein neues Motorrad in den Ring werfen wird. Das dies nicht auf der Intermot geschah, verwunderte mich doch sehr. Nun hat Yamaha unter dem Slogan „This bike was born on the racetrack“ am heutigen Donnerstag, den 13. Oktober, endlich Bilder und Fakten zur neuen YZF-R6 preisgegeben.
Text: Jonas Bauer, Bilder: Yamaha Motor

 

Die Designlinie der 2014 vorgestellten YZF-R1 wurde weitestgehend übernommen und noch mehr an die MotoGP Werks-M1 angelehnt, was man vor allem am Ram-Air-Einlass und der Form der Front sieht. Dort sind, wie schon bei der großen Schwester, LED-Lichter verbaut, welche für einen noch aggressiveren Look sorgen.

Auch beim Fahrwerk lässt Yamaha sich nicht lumpen und verbaut eine voll einstellbare 43mm Upside-down-Gabel von KYB, die auch schon in der Standard-R1 Verwendung findet. Doch nicht nur die Gabel, sondern auch die gesamte Bremsanlage der R1 wurde in der neuen R6 verbaut, was die ohnehin schon gute Bremsleistung der ‚alten‘ R6 auf ein völlig neues Level hebt.

Ein leichter Aluminiumtank mit einem Fassungsvermögen von 17 Litern versorgt den neuen flüssigkeitsgekühlten 599 Kubik DOHC-Reihenvierzylinder mit genügend Kraftstoff. Leider hat Yamaha noch keine genauen Leistungsangaben des neuen Aggregates veröffentlicht, weswegen man nur spekulieren kann. Sobald die Daten jedoch verfügbar sind, werden sie hier im Artikel nachgereicht.

Über die Elektronik ist auch Einiges bekannt, Yamaha setzt hier auf eine 6-stufig verstellbare Traktionskontrolle, Ride-by-wire und einen Quickshifter (leider nur für kupplungsloses Heraufschalten; die Blipper-Funktion ist weiterhin der R1 vorbehalten).

 

Auch die Farbgebung des neuen Modells kommt Einem bekannt vor. Die zwei Farben ‚Race Blu‘ und ‚Tech Black‘ finden auch bei der 2017er YZF-R1 Anwendung.

Somit setzt Yamaha konsequent die R-Reihe fort und bedient auch in den kommenden Jahren den R6-Cup und den ambitionierten Hobby-Racer mit feinsten Brenneisen, welche fahrfertig und vollgetankt (!) nur 190kg auf die Waage bringen.

Leider fehlt neben den Leistungsdaten des Motors auch noch der Preis für das Geschoss, welcher aber ebenfalls hier im Artikel nachgereicht wird.
Die Verfügbarkeit wird jedoch mit April 2017 angegeben.

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