Unterwegs mit der #dainesecrew: Eifel Ahrtal 11/2016

Eine Ausfahrt im Herbst wird untermalt von den schönen Farben der Natur. Bunte Wälder, braunes Laub und die tief stehende Sonne stellen aber auch eine Gefahr dar. Aufpassen ist angesagt.

Dass der Dainese D-Store in Düsseldorf mehrmals im Jahr eine Tour mit seinen Kunden und Interessierten veranstaltet, wusste ich gar nicht. Umso überraschter war ich, wieviel Zeit und Aufwand seitens Dainese in diese Events gesteckt wird. Der Eine oder Andere  kennt es: Bei der Planung einer Tour, mit einem Auge immer auf das Wetter schielend, vergeht die eine oder andere Stunde. Gott sei Dank übernahm das bis jetzt immer Alex, der Filialleiter des D-Stores. So konnte ich auch mal die Füße hochlegen und durfte einfach nur mitfahren. Eines vorweg: Lieber Alex, es war richtig geil, Danke! Text & Fotos: Tobias Vögerl, Alexander Rüttger

Woran merkt man, dass eine Tour geil ist? Zum Beispiel, wenn man unter dem Helm vor Freude zu singen beginnt – immer und immer wieder den gleichen Ohrwurm. In meinem Fall ‚The Man Comes Around‘ von Johnny Cash. Mal leiser, mal lauter ging es in flottem Tempo bergab und bergauf entlang einzigartiger Strecken durch die Eifel rund ums Ahrtal.
Treffpunkt war ein Parkplatz an der Ausfahrt 111 an der A1 in Wißkirchen am 1. November, 10 Uhr. Es war der Tag nach Halloween. Vermutlich war das auch der Grund dafür, dass viele Zusagen für die Tour nicht eingehalten wurden. War aber nicht schlimm. Für die Tour bekam ich von Dainese vorab eine Sandstorm-Jacke zum Testen. Als es morgens zum Treffpunkt los ging, hatte es gerade mal ein paar Grad und die Jacke hielt Kälte und Wind über die gesamten 80 Kilometer problemlos ab. Zudem ist sie sehr geräumig und hat vier Taschen außen und zwei große Beutel innen. In die Außentaschen stopfe ich immer mein TomTom Rider 400 und meine Geldbörse, in die Taschen darüber mein Handy und sämtliche Schlüssel. In den Beuteln innen noch Gimmicks wie Sonnenbrille und Kaugummi oder Bonbons und schon brauche ich fast keine Koffer mehr. Besonders zu betonen ist, dass der Kragen der Jacke alleine fast sämtlichen Wind am Hals nimmt. Für die Tour hatte ich also nur noch eine Sturmhaube dabei und verzichtete auf ein Halstuch.

Etwas verspätet trafen zuerst Alex und noch zwei weitere Mitfahrer ein. Daniel auf seiner Honda und wenige Minuten später Jürgen auf seiner Buell. Alex und ich mit zwei 2004er BMW R 1200 GS, wobei Alex seine GS richtig scharf gemacht hat. Schmiedefelgen und Sportreifen von Michelin, AC Schnitzer Auspuff und Akrapovič-Krümmer, dazu jede Menge Carbon und Sonderzubehör. Aber auch Jürgens Buell sieht aufgrund Ihrer Lackierung im Wassertransferverfahren echt schick und besonders aus. Daniel und ich definitiv in Richtung Tourer, meine GS fahre ich ja überhaupt nicht mehr ohne Koffer. Trotzdem gilt: Unterschätze niemals eine GS.

Jürgen hat seine Buell mit Wassertransferdruck folieren lassen. Sieht richtig schick und edel aus.
Klingt Mega gut: AC Schnitzer Endtopf. Im Vergleich zur Serie deutlich härtere Wilbers-Federn und schicker Sitz von Kahedo an Alex‘ GS.
Feinstes Carbon und viele weitere Details verschönern das Moped.

Alex guidete die Tour, los ging es in Richtung Mechernich, daran aber großzügig vorbei Richtung Nettersheim, über Weißenstein, bis wir in der Nähe von Reifferscheid einen ersten Stop einlegten. Erste Erkenntnis: Das Tempo war sehr flott und immer im Rahmen der StVO, ein Anfänger auf einer Supersportler wäre trotzdem heillos überfordert gewesen. Alex‘ Tourenplan war eine nicht enden wollende Abfolge aus serpentinenartigen und engen Kurven, die in flottem Tempo durchfahren wurden. Die Straße und der holprige Straßenbelag hätten aber sportliches Fahrwerk und die Handgelenke der Fahrer ordentlich aus der Fassung gebracht. Jürgen auf seiner Buell schien das nix auszumachen. 
Das Wetter wurde gegen Mittag richtig super und die Sonne schien die ganze Zeit. Im Tal im Schatten sei es richtig kalt gewesen, versicherten mir Alex und Daniel, aber Dank der Sandstorm bekam ich davon nichts mit. Und außerdem: Griffheizung for the win ;-).
Im Café-Bistro Ahrwind legten wir anschließend einen längeren Stop ein. Riesige Schnitzel mit Pommes und einem Hauch von Salat hatten wir bestellt. Nichts Besonderes, aber trotzdem lecker. Die Gruppe kam super ins Gespräch und so verging die Zeit viel zu schnell. Direkt neben dem Lokal ist eine Tankstelle. Es wurde schnell aufgetankt und schon ging die Kurvenhatz weiter. 

Zwischenstop am Café-Bistro Ahrwind

Es ist wirklich unbeschreiblich, wie schön die von Alex herausgesuchten Strecken waren. Ein Beispiel: Über eh schon enge Straßen irgendwo um Kalenborn fuhren wir plötzlich einen abseits gelegenen Weg nach links, einen Berg mit 5 Minuten unglaublichen Kurven hoch, nur um auf der anderen Seite noch schönere Kurven runter zu wedeln.

An der Konditorei Wiegeler in Wormersdorf war zum Schluss unser letzter Stop, bevor es über die Autobahn wieder nach Hause ging. Da es bereits dunkel wurde und es plötzlich Sprühregen gab, kam ich nicht ansatzweise so schnell nach Hause, wie ich gedacht hatte. Mit der Sprüh auf dem Visier, der glänzenden, glitzernden Straße und überall Laub war der Heimweg ganz schön anstrengend. Ich legte deswegen mehrere Pausen ein, um das Wetter abzuwarten. Bei einer dieser Pausen erledigte ich auch ein kleines Geschäft und verlegte dabei meinen Motorradschlüssel im Gebüsch. Nach kurzer Suche fand ich ihn aber. 

Mein Fazit: Die Fahrt mit der #dainesecrew war mein schönster Tourenritt dieses Jahr. Kein Gezicke, viel Spaß und erfahrene Guides und Teilnehmer. Auf jeden Fall mehr davon!

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